Über Uns

Wir Frisinga-Fratzen bestehen seit 2002. Der Name leitet sich aus dem alten Namen „Frisinga“ unserer Heimatstadt Freising ab. Die Idee eine Perchtengruppe zu gründen, hatte unser Oberperchte Buddy (Werner Kinner), der damals seine Idee mit 9 Freunden umsetzte. 


Mit zum Teil selbst gefertigten Masken und Kostümen, die wir aus Schaf- und Ziegenfellen zusammennähten, begeisterten wir bei unseren ersten Auftritten. Im Laufe der Zeit wurden die Perchtenmasken und -kostüme immer professioneller und die ersten Hexen fanden den Weg in unsere Gruppe. Auch unsere Kinder sind mit Begeisterung bei diesem Brauchtum dabei.

Da bei unseren Auftritten immer öfters der Wunsch nach der Teilnahme des Nikolauses geäußert wurde, ließen wir 2004 von unserer Schneiderin ein professionelles Gewand nähen. So wurde in der vorweihnachtlichen Zeit der bis dahin nur sporadisch mitlaufende Bischof ein fester Bestandteil unserer Gruppe. Auf diese Weise wird auch den Kindern die Angst vor den unheimlich wirkenden Gesellen genommen.

Mittlerweile hat sich unsere Brauchtumsgruppe durch weitere Perchten und gache Hexen stark vergrößert. Von anderen Perchtengruppen unterscheiden wir uns vor allem durch das Trommeln, z.T. mit Landsknechtstrommeln. 

Erst nahmen wir Trommelunterricht bei 
Roman Seehon (Kulturpreisträger 2007) und dann bei Uschi Freudigmann, die uns als professionelle Musiklehrer ihre eigens für uns geschriebenen Trommelkompositionen einstudierten. Somit ziehen wir frisinga-fratzen bei unseren Auftritten nicht nur mit Schellen- und Glockengeläut umher, sondern auch mit mystischen Rhythmen.

In kürzester Zeit steigerten wir unseren Bekanntheitsgrad, auch über die Grenzen unseres Landkreises hinaus. Wir treten bei Christkindlmärkten und Perchtenläufen 
(Termine) auf – vor allem in Bayern, aber auch in Österreich, der Schweiz und natürlich auch jenseits des „Weißwurstäquators“. 

Die aktive Perchtenzeit beginnt Ende November/Anfang Dezember und endet traditionsgemäß spätestens am 6. Januar (Heiligen Drei Könige). Auf Einladung zu besonderen Anlässen treten wir ausnahmsweise auch außerhalb dieses Zeitraumes auf, wenn der Grund der Einladung mit Brauchtum begründet werden kann (z.B. Chäferfäscht in Reichenburg, Schweiz 2006).


Einen Teil unserer Einnahmen spenden wir nach jeder Wintersaison Hilfebedürftigen in unserer Region und freuen uns darüber, durch einen kleinen Beitrag Menschen in Not helfen zu können.

 

 

 

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© Alexander Podolinsky